Jörgs EM News Teil 6 – Was für ein Wahnsinns Erlebnis!

Nun ist sie also Geschichte, unsere erste Europameisterschaft. Wir sind auf dem Rückweg von Luhmühlen. Acht Stunden mit dem LKW wird das wohl dauern. Wir sind voller Emotionen und es fühlt sich immer noch etwas unwirklich an, dass wir dieses Erlebnis haben durften. Es wird unvergesslich bleiben!

Heute konnten wir noch einmal zeigen, was in uns steckt. Etu hat hier eine Leistung gezeigt, die ich gar nicht in Worte fassen kann. Auch im Springen hat er eine brillante Runde auf den Parcours gezaubert. Anders kann ich es nicht ausdrücken. So eine Nullrunde getragen vom Publikum ist der Gipfel dessen, von was ich als Sportler träumen kann.

Etu, Dankeschön, dass ich all dies mit dir erleben darf!

Lieben Dank an meine wundervolle Familie, die mich in diesen Tagen (und immer) so sehr unterstützt!

Dank an Nico Hauf, den Besitzer von Etu!

Dank an meine großartigen Sponsoren, die mir diesen Sport erst ermöglichen! Josera, Kep Italia, Voltaire Design, Chriwen, EGO7, Trust Equestrian und Tech Stirrups – ohne sie alle könnte ich meine Reiterei in diesem Maße nicht betreiben.

Dank an die tolle Orga vor Ort in Luhmühlen und alle, die das Team Deutschland unterstützt haben!

Dank an alle, die mir in diesen Tagen die Daumen gedrückt haben. Ich habe von allen möglichen Orten dieser Welt Nachrichten erhalten. Man hat mir am Strand zugeschaut und mir die Daumen gehalten. Es ist unglaublich.

Dank an Alexandra Koch, die dafür gesorgt hat, dass ich euch täglich mit meinen Nachrichten im Turbotempo nach den Prüfungen informieren konnte!

Am Ende sind wir 21. geworden. Ein Rang raus aus der Platzierung – schade, Etu hätte es verdient! Wir haben unserem Dressurergebnis nur ein paar wenige Zeitfehler im Gelände hinzugefügt und im Springen konnten wir dies halten. Nach der ersten Hälfte der Reiter – also vor den Top 25 – lagen wir in Führung! Ein tolles Gefühl! Wir wussten natürlich, dass uns dann einige überholen würden und auch, wenn wir nun einen Platz hinter meinem selbstgesteckten Ziel „Top 20“ lagen: Ich bin einfach nur glücklich! Die Spitze ist unheimlich dicht beisammen, was man ja auch an den Punktzahlen sieht.

Meine herzlichsten Glückwünsche an Ingrid und Michi zu Einzelgold und Silber und an die beiden sowie Kai und Andreas zur Mannschafts-Goldmedaille! Ebenso all meinen Teamkollegen zu ihren tollen Leistungen!

Wir sind unter 72 Paaren 21. geworden – Bei der EM im eigenen Land, haben wir wirklich eine Top-Leistung abrufen können. Was könnte ich mir also mehr wünschen?!  Vielleicht noch mal eine solche Möglichkeit 😉

Wenn ihr nochmal das Gesamtergebnis nachlesen möchtet, das gibt es hier.

Ich hoffe, ihr hattet Spaß mit meinen Berichten und dass ich euch wirklich ein wenig das Gefühl geben konnte, ihr wart mit dabei. Wenn mir das gelungen ist, freue ich mich sehr!

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